Einkaufen am Samstag morgen

Leider blieb nichts anderes übrig, heute Morgen einkaufen zu gehen. Wir entschlossen uns in einen Laden für Lebensmittel zu gehen, der auch eine Frischetheke hat. Dort angekommen, es war kurz vor 9 Uhr, war der Parkplatz viel leerer als man es sonst um diese Uhrzeit kennt. Ich habe mir gedacht, siehst mal, das klappt ja doch mit den Menschen, dass diese nur herausgehen, wenn es unbedingt sein muss. Dies bedeutet zwangsweise, dass in dem Geschäft ja auch noch nicht so viel los war.

kurze Pause

Die Verkäufer konnten, vor dem großen Ansturm, noch durchatmen. Was sich die Verkäufer meiner Meinung nach auch wirklich verdient haben. Wir haben unsere Einkäufe dann also erledigt, gingen in Richtung Kasse und standen also mit Abstand an dieser. Dann wurde eine sogenannte Selbstbedienungskasse frei. Da wir nicht viel eingekauft haben, gingen wir dann an diese Kasse.

Bis hier war alles gut

Der Betrag am Ende war irgendwas bei 13,57 € oder so. Also auf jedenfalls unter 15 Euro. Meine Freundin holte das Bargeld aus dem Geldbeutel und steckte erst einen 10-Euro-Schein und dann den 5-Euro-Schein in den Geldfresser 🙂 nach ein paar Sekunden, maulte das Gerät rum, dass noch 3,57 € fehlen würden. Was ja rein rechnerisch nicht sein kann. Es stand dann eine Aufsicht an dem Tresen und ich fragte freundlich, „Entschuldigung, könnten Sie uns bitte mal helfen? Der Automat hat 5 Euro gefressen.“ Sie schaute mich an, schüttelte den Kopf und sagte in einem sehr unfreundlichen Ton, „dann drücken Sie doch mal da rum“. Ich tat dies, es passierte aber leider nichts. Sie bekam das mit und machte sich auf den Weg zu uns.

Es waren vielleicht 3 Meter zu uns. Nach 2–3 Schritten blieb sie stehen und schnauzte uns an, „Sie müssen da schon weggehen, sonst kann ich ja nicht nachsehen.“ Der Ton war so gereizt, dass ich sofort entgegnete, „das kann man auch freundlicher sagen.“ Worauf sie nicht reagiertet. Drückte irgendetwas und dann funktionierte es. Drehte sich zu uns um und zuckte die Schulter, mit der Ansage, „hab doch gesagt, Sie müssen etwas drücken.“ Der Ton war immer noch sehr gereizt. Sie ging dann wieder zu dem Tresen, an dem Sie schon die ganze Zeit vorher gestanden hatte. Im vorbeigehen fragte ich, kann es damit zu tun haben, dass wir 2 Geldscheine gegeben haben? Sie pöbelte fast schon „Nein, sie sollten nur auf der Kasse etwas drücken“, daraufhin stellte ich mich vor Sie und sagte, „Entschuldigung, aber das geht auch alles freundlicher, selbst wenn wir etwas falsch gemacht haben.“ Sie schaute total verwirrt und meinte, „bei mir nicht, wenn Ihnen das nicht passt, gehen Sie doch woanders hin“.

Fazit

Die Moral von dieser Geschichte, Verkäufer müssen nur freundlich sein, wenn sie keinen Stress haben und der Kunde beim einkaufen alles richtig macht. Also der ganz normale Wahnsinn in diesen Zeiten